Mit der neuen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Vereinsgaststätte ist der TSV Dietenheim für die Zukunft gerüstet. Die Aschenbahn muss erneuert werden. Manfred Bauer bleibt Vorsitzender.

Die TSV-Funktionäre des TSV Dietenheim (von links): Waldemar Gorzel (Vorsitzender), Dominik Guter (Kassierer), Manfred Bauer (Vorsitzender), Oliver Schaich (Sportreferent) und Marie Reinl (Öffentlichkeitsarbeit).

Seit dem vergangenen Sommer ist das Dach der TSV-Gaststätte in Dietenheim mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Jetzt, etwa zehn Monate später, zog der Vereinschef des TSV Dietenheim, Manfred Bauer, in der Jahreshauptversammlung eine positive Bilanz: "Wir sind mit der Anlage sehr zufrieden", war sein Fazit.

 

Das rund 38.000 Euro teure System nutzt der Verein für den Eigenverbrauch. Parallel dazu wird die erzeugte Energie auch in das regionale Stromnetz eingespeist. Nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Juli 2014 ging alles ganz schnell. Es gab mehrere Angebote von regionalen Anbietern und Wirtschaftlichkeitsberechnungen für den Einsatz von Batteriespeicher oder Heizpatronen für Warmwasser. "Beides rechnet sich nicht", sagte Bauer. Daher sei das nun installierte System die optimale Lösung. "Die regionalen Stromanbieter müssen nur maximal 30 kWp-Leistung abnehmen", sagte Bauer. Daher rentierten sich weitere Module nicht. Für die Anlage hat der TSV einen Kredit bei der KfW-Bank aufgenommen, der mit einer Laufzeit von zehn Jahren und einem Zinssatz von 1,7prozent getilgt wird.

Nun gilt die Aufmerksamkeit der Vereinsführung der Sportanlage. "Wir müssen an einigen Stellen investieren", sagte Bauer. Die in die Jahre gekommene 400-Meter-Aschenbahn soll in naher Zukunft saniert werden. "Die Bahn ist nicht mehr zeitgemäß. Einen solchen Belag darf man bei einem Neubau nicht mehr verwenden." Deshalb hat der TSV den Boden auch auf Giftstoffe untersuchen lassen. "Der Belag ist ein Bitumengemisch und frei von Giftstoffen", gab Bauer Entwarnung. Dies mache eine leichte Entsorgung möglich. Es handle sich alos nicht um Sondermüll.

Außerdem gab Bauer bekannt, dass die Vereinshomepage in zirka drei Wochen wieder online sein soll. Zukünftig werden sich Nicolas Andritsch und Tobias Guter um den Onlineauftritt kümmern. Außerdem ist nun der Posten der Öffentlichkeitsreferentin nach vielen Jahren wieder besetzt.

Die nun dafür zuständige Referentin, Marie Reinl (22), ist seit vielen Jahren aktive Turnerin im Verein. Bisher hatte sie in der Turnabteilung bereits die Öffentlichkeitsarbeit gemacht. "Ich bin sehr froh, dass wir diesen Posten wieder besetzen konnten", räumte Bauer ein. Und auch Marine Reinl freut sich über ihre neue Arbeit. "Ich fotografiere sehr gerne bei den Wettkämpfen."

Geehrt wurden Nicolas Andritsch (10 Jahre aktive Mitgliedschaft und sein großes ehrenamtliches Engagement) und Markus Baur (25 Jahre aktives Mitglied), Anni Joas (40 Jahre Mitglied), Wilfried Hettich (25 Jahre aktives Mitglied), Renate Klemm (40 Jahre Mitglied), Michael Peter (25 Jahre aktives Mitglied), Frieder Schenk (25 Jahres aktives Mitglied), Joachim Seitz (25 Jahres aktives Mitglied) und Hedwig Troschel (25 Jahres aktives Mitglied)

 

Einstimmig wiedergewählt wurden die Vereinsvorsitzenden Manfred Bauer und Waldemar Gorzel, sowie Oliver Schaich (Sportreferent) und Margit Lichtensteiger (Schriftführerin). Neu in dem Gremium ist Marie Reinl als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit.

 

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